Elena Kononenko & die Salzburger Solisten: Bach-Kantaten Nr. Kantaten Nr. 51, 84, 199 für Sopran Solo: "und meine Seele spricht"

 

Elena Kononenko (Bild Susi Graf)

 

Die Salzburger Solisten (Bild Susi Graf)

 

Luz Leskowitz (Bild Susi Graf)

 

 

 

 

Elena Kononenko (Sopran)

Die in Minsk (Weißrussland) geborene Sopranistin Elena Kononenko studierte Gesang an der Musikfachhochschule "Glinka" in Minsk ihrer Heimatstadt bei Olga Lukyanenok und absolvierte ihr Gesangsstudium in Moskau an der Gnessin Akademie bei Elena Obolenskaya. Das Studium als Konzertpianistin schloss sie an der staatlichen Musikakademie in Minsk bei Ludmila Shelomenzeva ab. Ihre Lehrer waren u.a. Bruno Pola und Virginia Zeani. Elena Kononenko besuchte Meisterkurse bei Francisco Araiza, Grace Bumbry, Adriana Stamenova Porta u.a. Sofort nach Abschluß ihres Studiums wurde sie von der Moskauer Kammeroper unter der Leitung von Boris Pokrowsky engagiert, wo sie bis 2007 auf zahlreichen Tourneen in bedeutenden Opernhäusern (Teatro Colon Buenos Aires, Grand Theatre Bordeaux, Odzi Hall Tokyo, Teatro Regio Turin, Tel Aviv, Wien, Amsterdam, Strasbourg, Paris, Rom, Mailand u.a.) führende Titelpartien ihres Faches sang. 

Nach zwei erfolgreichen Konzerten in Moskau und St. Petersburg zusammen mit José Carreras, sowie gemeinsame Auftritte mit Roberto Alagna und Simon Estes, wurde Elena Kononenko vom Bolschoi Theater als Gast eingeladen. Sie sang die Hauptrollen in Rimsky-Korsakows Opern die Marfa in „Die Zarenbraut“ und Königin von Schemachan in „Der goldene Hahn“. U.a. trat sie mit großem Erfolg in Salzburg im Kleinen Festspielhaus als Violetta in Verdis „La Traviata“ auf. Als Tosca in der gleichnamigen Oper von Puccini gastierte sie erfolgreich in Dänemark, Norwegen, Deutschland, England und Österreich.

Seit 2008 lebt Elena Kononenko in Salzburg und führt von dort aus ihre internationale Tätigkeit als Konzert- und Opernsängerin fort. Ihr Repertoire umfasst sowohl die führenden Sopran-Partien der italienischen Oper als auch Werke u.a. von Mahler, Denisov, Schnittke und Schostakowitsch. Parallel widmet sich Elena Kononenko mit großer Hingabe der Musik von Johann Sebastian Bach (Magnificat, Passionen, Oratorien und Kantaten), Händel (Messias), Mozart (Große Messe in c-Moll, Krönungsmesse), Pergolesi (Stabat Mater), Beethoven (Missa Solemnis), Verdi (Requiem) u.a. Für ihre künstlerischen Leistungen wurde Elena Kononenko vom russischen Staat mit dem Titel Verdiente Künstlerin der Russischen Föderation ausgezeichnet.

 

Salzburger Solisten

Das Ensemble SALZBURGER SOLISTEN wurde 1979 von dem Salzburger Geiger Luz Leskowitz mit der Absicht gegründet, ein hochqualifiziertes Ensemble für besondere kammermusikalische und solistische Aufgaben zu schaffen. Die sieben Streicher, die Führungspositionen in großen Orchestern Europas bekleiden bzw. an Musikhochschulen als Professoren tätig sind, hatten sich anläßlich der von Luz Leskowitz gegründeten Festivals zusammengefunden und spielten ihr Gründungskonzert im Juli 1979 im Rahmen der 10. Harzburger Musiktage u.a. die „Forelle“ von Schubert mit Jeremy Menuhin am Klavier. Das Ensemble kann für sich Einmaligkeit in Anspruch nehmen, denn der Name „Salzburger Solisten“ verpflichtet die einzelnen Mitglieder sich auch als Solisten zu bewähren und auf dieser Ebene sowohl Kammermusik in wechselnder Besetzung, als Solokonzerte mit Quintettbegleitung als lebendigen Dialog Gleichgesinnter und Gleichgestellter zu präsentieren.

Die Salzburger Solisten erwarben sich bald auf internationalen Konzertreisen einen Namen – London, Wien, Brüssel, Hamburg, Berlin, Paris, Kopenhagen, Sofia, Rom, Genf, Barcelona, Lissabon, Sao Paulo, Budapest, Tokyo, Osaka, Seoul – um nur einige Stationen zu nennen. Sie waren 25 Jahre lang das Hausensemble der SALZBURGER SCHLOSSKONZERTE mit mehr als 250 Konzerte im Jahr, der weltgrößten privaten Konzertreihe, von Luz Leskowitz 1991 übernommen und geleitet. Die Salzburger Solisten musizierten und musizieren u.a. zusammen mit Paul Badura Skoda, Jörg Demus, Ingrid Haebler, Detlef Kraus, Jeremy Menuhin, Abdel Rahman El Bacha, Peter Rösel, Edith Wiens, Elly Ameling, Osian Ellis, Giselle Herbert, Chantal Mathieu, Hermann Baumann, Hakan Hardenberger, Sergei Nakariakov, Karl Leister, Eduard Brunner, Alois Brandhofer, Hansjörg Schellenberger, Joris Van den Hauwe, Michala Petri, Sharon Bezaly, Wolfgang Schulz, Marc Grauwels, mit der Familie Oistrach, Norbert Brainin, David Geringas, Mstislav Rostropovitsch, Maria Kliegel, Pieter Wispelwey, Julius Berger, mit den Quartetten Bartok, Kocian, Voces u.v.a. und machten im In- und Ausland zahlreiche Rundfunk- und Fernsehaufnahmen sowie Schallplatten und CDs, für verschiedene Labels.

 

Luz Leskowitz (Violine)

wurde in Salzburg als Sohn einer Musikerfamilie geboren und erhielt mit sechs Jahren seinen ersten Geigenunterricht bei Prof. Turner, später am Mozarteum bei Prof. Müller. Mit 13 Jahren Fortsetzung der Studien bei Vasa Prihoda und später bei Riccardo Odnoposoff an der Musikakademie in Wien bei Ernst Wallfisch in Salzburg und Luzern sowie bei Yehudi Menuhin in London, dazu Lehrtätigkeit an der Menuhin-Schule in London. Nach glänzenden Debuts in London, New York, Wien, Berlin, Milano usw. führten ihn Konzertreisen durch ganz Europa, in den Vorderen Orient, nach Afrika, in die USA, nach Südamerika, in den Fernen Osten, nach Russland und nach Japan. Eine Tournee durch die USA als Solist mit der Camerata Academica Salzburg unter Antonio Janigro war besonders erfolgreich. Leskowitz war und ist Gast in Konzertsälen wie in Ney York (Carnegie Recital Hall, u.a.), Moskau, Paris, Mailand, London, Prag, Wien (Musikverein, Konzerthaus), Salzburg (Mozarteum, Festspielhaus), Amsterdam (Concertgebouw), u.v.a. Der intensive Kontakt zu Ernst Wallfisch und Yehudi Menuhin weckte bald seine besondere Liebe zur Kammermusik. Stark beeinflußt vom Menuhin-Festival in Gstaad gründete er im Jahre 1970 sein erstes eigenes Musikfestival, die „Harzburger Musiktage“. Es folgten weitere internationale Festivals in Deutschland (neben vielen anderen das 31 Mal durchgeführte Maifestival Rellinger Kirche), in Österreich (Musikfestwoche Schloss Kammer) und in Rumänien (Klausenburg). 1979 formierte Luz Leskowitz im Rahmen der Harzburger Musiktage sein eigenes Ensemble, die „Salzburger Solisten“, mit denen er weltweit konzertiert. Daraus erwuchsen weitere Formationen und Radio- und Fernsehaufnahmen in verschiedenen Ländern sowie zahlreiche LP- und CD-Aufnahmen.

1991 übernahm Luz Leskowitz die Direktion der SALZBURGER SCHLOSSKONZERTE, die größte Kammermusikreihe der Welt mit mehr als 250 Konzerten im Jahr. Im Jahre 2007 erhielt Luz Leskowitz die „Lomonossov-Medaille“ vom Russischen Kultusministerium für Verdienste um Russische Kultur in und außerhalb Russlands überreicht. Vom Österreichischen Bundespräsidenten wurde Luz Leskowitz der Titel „Professor“ – als Musiker und Kulturvermittler – verliehen. 

Luz Leskowitz spielt auf der „Ex-Prihoda Stradivarius“ aus dem Jahre 1707.

 

Elena Issaenkova (Violine, Viola)

wurde in Oshmyany/Weißrussland geboren und bekam mit sieben Jahren ihren ersten Violinenunterricht an der Musikschule in Slavsk. Sie erhielt mehrere Auszeichnungen und Preise, u.a. erste Preise beim Young Violinists Contest in Kaliningrad und in Arkhangelsk sowie den dritten Preis beim All-Russian Contest in Tver sowie ein Stipendium des Fonds „Young Talents of Russia“. Nach dem Studium am Moskauer Konservatorium und der Musikhochschule Köln ist sie seit 2004 ständiges Mitglied der Salzburger Solisten. 

 

Tatiana Issaenkova (Violine)

wurde ebenfalls in Oshmyany/Weißrussland geboren.und begann im Alter von sieben Jahren mit dem Unterricht an der Musikhochschule in Slavsk. 1992 begann sie ihr Studium am Moskauer Konservatorium. Sie erhielt mehrere Auszeichnungen und Preise, u.a. den dritten Preis des Young Violinists Contest in Arkhangelsk, den zweiten Preis des All-Russion Contest in Tver dem Bartok-Preis 2001, beim 6. Internationalen Schostakowitsch-Wettbewerb. Sie ist 2004 ständiges Mitglied der Salzburger Solisten.

 

Uwe Hirth-Schmidt (Violoncello)

Mit fünf Jahren begann Uwe Hirth-Schmidt Cello zu spielen, wurde Preisträger zahlreicher Cello- und Kammermusik-Wettbewerbe und ist heute als Solist und Kammermusiker mit renommierten Ensembles und als Solist auf den großen internationalen Bühnen wie der Carnegie Hall zu hören. Er spielte mehrere sehr erfolgreiche LP’s und CD‘s ein, ist Preisträger internationaler Wettbewerbe, konzertierte in den großen Kammermusikreihen der USA, Europas und Japans und ist Mitglied der Salzburger Solisten. Sein Instrument ist das einzige erhaltene Cello von Guiseppe Dalaglio.

 

Sandra Cvitkovac (Kontrabass)

wurde in Belgrad geboren und studierte in München und Salzburg Kontrabass. Ihre Magisterprüfung legte sie in 2007 an der Universität "Mozarteum" ab. Im Laufe ihrer Karriere spielte sie in vielen namhaften Ensembles und Orchestern, wie z.B. dem Orchestra Sinfonica di Milano Giuseppe Verdi und dem Münchner Kammerorchester. In den letzten Jahren lag ihr Schwerpunkt in der Barockmusik. Sandra ist seit 2005 ein Mitglied der Salzburger Solisten.

 

Emmanuelle Lalancette (Oboe)

stammt aus Québec in Kanada Lalancette. Dort erlernte sie in der Bläserphilharmonie unter anderem Alt-Saxophon, Flöte und Trompete. Nach neuen Herausforderungen suchend begann sie 1999 ihr Oboe- Studium bei Philippe Magnan und beendete dieses mit Auszeichnung und zwei Masterabschlüssen in Oboe und Kammermusik. Während ihrer Zeit am Konservatorium arbeitete sie mit der “Bande de Hautbois de Quebec” an verschiedenen Projekten in Kanada, den USA und Frankreich. Zudem sammelte sie Erfahrungen mit vielen Orchestern, im Theater und Musicals. 2005 wurde sie vom Konsulat Frankreichs zu einem Auslandsjahr nach Bordeaux eingeladen, um dort am Conservatoire National de Région zu studieren. Durch den Unterricht lernte sie dort Künstler wie Dominique Descamps, Francis Willaumez und Jean-Yves Gicquel kennen, assistierte als Lehrerin und trat mit dem “Orchestre National de Bordeaux Aquitaine” auf. Sie nahm an mehreren Meisterkursen teil und erhielt Stipendien von der Wilfred Pelletier Stiftung, dem vin-art Verein, des Lehrerverbands des Konservatoriums Quebec und der Kedl-Stifung für ihre Weiterbildung in Europa. Emmanuelle Lalancette setzte ihr Studium an der Universität Mozarteum Salzburg mit Stefan Schili fort, wo sie ihren Postgraduate-Abschluss 2009 erhielt. Seitdem wird sie zu verschiedenen Orchestern eingeladen, wie den Salzburger Solisten, der Philharmonie Salzburg, verschiedenen Symphonieorchestern, der deutschen Kammerorchesterakademie in Neuss und der Bläserphilharmonie Salzburg. Mit diesen trat sie bereits in China, Russland, Italien, Schweiz, Frankreich und Spanien auf. Seit 2011 gibt sie Unterricht an der Musikschule in Villarrobledo und tritt als Solistin, Kammermusikerin und Orchestermusikerin auf.

 

Per Håkon Oftedal (Trompete)

Per Håkon Oftedal wurde 1987 in Norwegen geboren. Im Alter von 8 Jahren begann er an der örtlichen Musikschule Trompete zu erlernen, ab dem 16. Lebensjahr besuchte er Firda Musik Gymnasium. Im Jahr 2007 begann Per Håkon Oftedal sein Musikstudium am Barratt Due Institute of Music und der Norwegian Academy of Music bei Arnulf Naur Nilsen, Jonas Haltia und Ole Edvard Antonsen. Im Oktober 2011 zog er nach Köln, um sein Studium bei Professor Urban Agnas an der Hochschule für Musik fortzusetzen. Während seines Studiums nahm Per an mehreren Sommerkursen mit dem Nordic Youth Orchestra und dem Baltic Youth Philharmonic teil mit Auftritten z.B. im Konzerthaus Berlin und der Mariinsky Hall in St. Petersburg. Er ist außerdem Mitglied des International Mahler Orchestra Berlin, einem Ensemble mit einigen der besten Musikern Europas. Dazu gehörte im November 2011 eine größere Tournee durch Deutschland mit der Aufführung einer neuen Version von Mahlers 10. Symphonie.

 

Kantate Nr. 199, „Mein Herze schwimmt im Blut“, BWV 199 für Sopran Solo und Orchester

1. I Recitativo – „Mein Herze schwimmt im Blut“ 02:12

2. II Aria und Recitativo – „Stumme Seufzer, stille Klagen“ 06:38

3. III Recitativo – „Doch Gott muß mir gnädig sein“ 01:04

4. IV Aria – „Tief gebückt und voller Reue“ 06:40

5. V Recitativo – „Auf diese Schmerzensreu“ 00:15

6. VI Chorale – „Ich, dein betrübtes Kind“ 01:53

7. VII Recitativo – „Ich lege mich in diese Wunden“ 01:02

8. VIII Aria – „Wie Freudig Ist Mein Herz“ 02:05

Besetzung:

Elena Kononenko (Sopran)

Emmanuelle Lalancette (Oboe)

Salzburger Solisten: Luz Leskowitz (Erste Violine), Tatiana Issaenkova (Zweite Violine), Elena

Issaenkova (Viola), Uwe Hirth-Schmidt (Violoncello), Sandra Cvitkovac (Kontrabass)

Adrian Suciu (Cembalo)

Diese erste von Johann Sebastian Bach 1714 in Weimar komponierte Version der Kantate für den „elften Sonntag nach Trinitatis“ in acht Sätzen für Solo-Sopran, Oboe, zwei Violinen, Viola und Basso continuo behandelt die Erlösung eines Sünders durch Gott und das Thema Reue und Vergebung.

 

Kantate Nr. 84, „Ich bin vergnügt mit meinem Glücke“, BWV 84 für Sopran Solo, Chor und Orchester

9. I Aria – „Ich bin vergnügt mit meinem Glücke“ 05:29

10. II Recitativo – „Gott ist mir ja nichts schuldig“ 01:46

11. III Aria – „Ich esse mit Freuden mein weniges Brot“ 04:39

12. IV Recitativo – „Im Schweiße meines Angesichts“ 01:05

13. V Choral – „Ich leb indessen in dir vergnüget“ 01:06

Besetzung:

Elena Kononenko (Sopran)

Emmanuelle Lalancette (Oboe)

Salzburger Solisten: Luz Leskowitz (Erste Violine), Tatiana Issaenkova (Zweite Violine), Elena

Issaenkova (Viola), Uwe Hirth-Schmidt (Violoncello), Sandra Cvitkovac (Kontrabass)

Kantorei St. Nikolaus der Stiftland Berchtesgaden: Eva Schwab (Sopran), Agnjeszka Lis (Sopran), Nestle

Monika (Alt), Marina Schalger (Alt), Karl Lohinger (Tenor), Andrey Kovalyov (Tenor), Utz Reichel (Bass),

Johannes Steinacker (Bass)

Adrian Suciu (Cembalo)

Johann Sebastian Bach komponierte diese Kantate im Jahr 1727 in Leipzig für den „Sonntag Septuagesiae“. Das Werk ist von der Besetzung sowie dem Charakter sehr abwechslungsreich aufgebaut: Nach der ersten, an ein Oboenkonzert erinnernden, langsamen und nachdenklichen Arie wird das erste Rezitativ von den Streichern begleitet. Die zweite Arie ist von Freude geprägt und bringt erneut die Oboe zum Einsatz Im abschließenden Choral wird ein vierstimmiger Satz auf die Melodie von „Wer nur den lieben Gott läßt walten“ entwickelt.

 

Kantate Nr. 51, „Jauchzet Gott in allen Landen“, BWV 51 für Sopran Solo und Orchester

14. I Aria – „Jauchzet Gott in allen Landen“ 04:04

15. II Recitativo – „Wir beten zu dem Tempel an“ 02:26

16. III Aria – „Höchster, mache deine Güte“ 03:59

17. IV Chorale – „Sei Lob und Preis mit Ehren“ & V Finale – „Alleluja!“ 05:59

Besetzung:

Elena Kononenko (Sopran)

Per Håkon Oftedal (Trompete)

Salzburger Solisten: Luz Leskowitz (Erste Violine), Tatiana Issaenkova (Zweite Violine), Elena Issaenkova

(Viola), Uwe Hirth-Schmidt (Violoncello), Sandra Cvitkovac (Kontrabass)

Adrian Suciu (Cembalo)

Das vermutlich 1730 entstandene Werk ist eine der bekanntesten Kantaten von Johann Sebastian Bach für den „15.Sonntag nach Trinitatis und für alle Zeit“. Bach wählte für diese Kantate eine in seinem geistlichen Werk einmalige Besetzung. Sowohl von der Sopran-Solostimme, als auch von der Trompete werden eine außergewöhnliche Virtuosität sowie große Leistungen hinsichtlich der Tonhöhe verlangt. Nach dem konzertanten Charakter des ersten Satzes mit einer virtuosen Barock-Trompete sind die beiden folgenden Sätze durch die nur begleitende Funktion des Orchesters für die Soprankoloraturen geprägt. Im vierten Satz wird das Prinzip wieder umkehrt: Eine zurückhaltende Sopransolostimme wird im vierten Satz von den zwei konzertanten Violinen begleitet bevor im fünften Satz die Trompete wieder in das Finale in Form einer Fuge eingreift.

 

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